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Stadt Rosenheim – Küpferlingstraße: Kanalerneuerung, Versorgungsleitungen und Straßenbau

16.07.2024

Die SWIETELSKY Niederlassung Rosenheim hat im Oktober 2023 mit den umfangreichen Arbeiten zur Erneuerung des Mischwasserkanals, der Versorgungsleitungen und des Straßenbaus in der Küpferlingstraße in Rosenheim begonnen. Dieses bedeutende Infrastrukturprojekt mit einer Auftragssumme von mehr als 1,9 Millionen Euro brutto soll voraussichtlich Ende August 2024 abgeschlossen werden.

 

Umfang und Ziel der Baumaßnahme

Im Zentrum der Baumaßnahme steht die Erneuerung des bestehenden Mischwasserkanals, der aus einem Betonkanal Ei 700/1050 bestand und nun durch einen neuen Stahlbetonkanal mit einem Durchmesser von 1,20 Metern und einer Länge von ca. 270 Metern ersetzt wird. Parallel dazu werden Teile des Gehwegs mit Sparten sowie die Straßenbeläge neu errichtet.

 

Technische Herausforderungen und innovative Lösungen

Die Durchführung der Arbeiten wird durch sehr beengte Verhältnisse aufgrund der bestehenden Sparten im Straßenkörper erschwert. Um die Arbeiten erfolgreich zu gestalten, wurden 20 Brunnen gebohrt, um das Grundwasser um ca. 2,00 Meter abzusenken. Für die Absenkung allein sind etwa 15.000 Stunden für den Betrieb der Pumpen notwendig. Während des Neubaus muss der bestehende Kanal weiterhin in Betrieb bleiben. Alle Anschlüsse wie Hausanschlüsse, Straßensinkkästen, seitliche Kanäle/Zubringer und Dachrinnenabläufe, müssen während bzw. nach der Fertigstellung umgeschlossen werden. Dies stellt eine der größten Herausforderungen dar und erfordert sorgfältige Planung und Durchführung, um den laufenden Betrieb des Bestandskanals zu gewährleisten.

 

Zusammenarbeit und Projektbeteiligte

Das Projekt wird im Auftrag der Stadt Rosenheim – Stadtentwässerung, des Tiefbauamts und der Stadtwerke Rosenheim durchgeführt, was die Koordination von insgesamt drei Auftraggebern umfasst. Die Planungsarbeiten werden vom Ingenieurbüro Tom Beierl, Ingenieurbüro für Bauwesen, betreut, während Norbert Steinberger vom Planungsbüro PuD Steinberger als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) fungiert.

Ein besonderer Dank gilt der Stadtentwässerung Rosenheim und dem Ingenieurbüro für die hervorragende Zusammenarbeit, die wesentlich zum reibungslosen Fortschritt des Projekts beigetragen hat.